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Datenschutzerklärung

Stand: 11. September 2026 Gilt für: die App RecTake (iOS und Android) und die Website rectake.de


Das Wichtigste in vier Sätzen

Deine Einträge — was du nimmst, was du isst, wie es dir geht — liegen in einer Datenbank auf deinem Telefon. Sie werden nicht zu uns übertragen. Auch die Sprachaufnahme bleibt dort: Dein Telefon wandelt sie selbst in Text um, mit der Spracherkennung seines Betriebssystems. Dein Konto kennt deine E-Mail-Adresse, eine Konto-ID und deinen Abo-Status — nicht, was du einträgst.

Seit dem 11. September 2026 verlässt kein einziges Gesundheitsdatum dein Gerät. Bis dahin ging die Sprachaufnahme zur Erkennung nach Frankreich. Dieser Weg ist aus der App entfernt; was das für eine früher erteilte Einwilligung bedeutet, steht in Abschnitt 8.

Der Rest dieses Textes erklärt das im Einzelnen, weil er es rechtlich muss.


1. Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

IT Consulting & Development Tino Sanchez Ross
Bismarckring 6
65185 Wiesbaden
Deutschland

E-Mail:   support@rectake.de

Der zweite Kontaktweg ist die Support-Seite; dort steht die zugesicherte Antwortzeit.

Datenschutzbeauftragter: nicht benannt.


2. Welche Daten verarbeitet werden

2.1 Deine Einträge — Gesundheitsdaten, die auf dem Gerät bleiben

Das sind die Daten, um die es in der App eigentlich geht. Die App kennt genau acht Arten von Einträgen:

EintragsartWas darin steht
Nahrungsergänzungwas du nimmst, wie viel, wann
Medikamenterezeptfreie und verschriebene Mittel
EssenMahlzeiten
TrinkenGetränke
KoffeinKaffee, Tee und Vergleichbares
StimmungSkala und Notizen
Symptomewie es dir geht, was dir auffällt
Notizenfreier Text für alles, was in keine der anderen Arten passt

Dazu kommen:

  • Historie — jeder erfasste Tag
  • Routinen — deine wiederkehrenden Abläufe
  • Wortschatz — die Präparat- und Lebensmittelnamen, die du benutzt
  • der fertige Text deiner Einträge

Medikamente und Symptome sind die sensibelsten Angaben in dieser Liste. Wer notiert, welches verschriebene Mittel er nimmt und welche Beschwerden er hat, gibt damit Auskunft über seine Gesundheit im Kernbereich.

Diese Einträge verlassen das Gerät nicht — und die Sprachaufnahme, aus der sie entstehen, ebenfalls nicht. Wer ein Medikament oder ein Symptom ausspricht, überträgt damit nichts. Wie die Erkennung ohne Übertragung funktioniert, steht im nächsten Abschnitt.

Das sind Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 4 Nr. 15 DSGVO und damit eine besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Sie genießen den höchsten Schutz, den die Verordnung kennt.

Wo sie liegen: ausschließlich in einer SQLite-Datenbank im privaten Speicherbereich der App auf deinem Gerät. Es gibt in der App keinen Programmpfad, der Einträge an einen Server überträgt — weder zu uns noch zu Dritten. Wir haben zu diesen Daten keinen Zugriff, auch nicht auf Anfrage, auch nicht mit einem Gerichtsbeschluss: Wir haben sie schlicht nicht.

Was daraus folgt, und was du wissen musst: Wenn du die App löschst oder das Gerät verlierst, sind die Einträge weg. Es gibt keine Kopie bei uns, aus der wir sie wiederherstellen könnten. Du kannst deine Einträge selbst als Datei exportieren (Einstellungen → Deine Daten). Der Export läuft über das Teilen-Menü deines Geräts; wohin die Datei geht – E-Mail, Cloud-Speicher, Messenger – entscheidest du, und der jeweilige Anbieter verarbeitet sie dann nach seinen Regeln. An uns wird dabei nichts übertragen.

2.2 Die Sprachaufnahme

Damit aus dem, was du sprichst, ein Eintrag wird, muss die Aufnahme in Text umgewandelt werden. Das geschieht auf deinem Telefon. Benutzt wird dafür die Spracherkennung des Betriebssystems — dieselbe, die arbeitet, wenn du auf der Tastatur das Mikrofon antippst. Auf iPhones ist das Apples Speech-Framework, auf Android-Geräten der Erkenner, den das System mitbringt.

Die App verlangt ausdrücklich die Erkennung im Gerät. Sie startet nur, wenn das Betriebssystem bestätigt, dass es deine Sprache ohne Netz erkennen kann. Bestätigt es das nicht, gibt es keine Spracherkennung — und keinen stillen Rückfall auf einen Server. Betroffen davon sind vor allem Android-Geräte vor Version 13.

Was daraus folgt:

  1. Die Aufnahme entsteht im Arbeitsspeicher deines Telefons und wird dort zu Text.
  2. Sie wird nicht übertragen — nicht an uns, nicht an einen Dritten.
  3. Danach wird sie verworfen. Gespeichert wird nur, was du als Eintrag behältst, und das liegt in der Datenbank auf dem Gerät.

Dein Wortschatz — die Präparatnamen, die du benutzt — wird der Erkennung als Hilfe mitgegeben, damit aus „Elalanin“ ein „L-Alanin“ wird. Auch er bleibt dabei auf dem Gerät.

Was das Betriebssystem selbst tut, entscheidet sein Hersteller. Wer dein Telefon und sein Betriebssystem herstellt, ist dessen Anbieter und nicht unser Auftragsverarbeiter. Wir bitten ausdrücklich um die Erkennung im Gerät und starten nicht, wenn sie nicht zugesagt wird; welche Diagnosedaten ein Betriebssystem darüber hinaus an seinen Hersteller sendet, richtet sich nach dessen Datenschutzbestimmungen und deinen Systemeinstellungen.

Bis zum 11. September 2026 war das anders. Bis dahin ging die Aufnahme über eine eigene Schnittstelle an einen Erkennungsdienst in Frankreich. Dieser Weg ist vollständig aus der App entfernt, samt der Einwilligung, die dafür nötig war (Abschnitt 8).

2.3 Dein Konto

Das Konto ist nicht dafür da, deine Einträge zu speichern. Es gibt es aus einem Grund: Ein Abo muss auf einem neuen Telefon wiedererkannt werden, und dafür braucht es etwas, das dich wiedererkennt.

Gespeichert wird deshalb genau dies:

DatumWozu
E-Mail-AdresseAnmeldung, Wiedererkennung, Kontakt in Kontosachen
Konto-ID (technische Kennung)Zuordnung des Abos
Abo- beziehungsweise LizenzstatusFreischaltung bezahlter Funktionen
Zeitpunkte von Anmeldung und letzter AktivitätBetrieb und Missbrauchsabwehr

Kein Name, kein Geburtsdatum, keine Adresse, keine Einträge.

Bis zum 11. September 2026 stand hier eine weitere Zeile: die verbrauchten Aufnahmesekunden der laufenden Periode. Sie diente dem Minutenkontingent für den Erkennungsdienst. Den gibt es nicht mehr, und die Zahl wird seitdem nicht mehr fortgeschrieben. Bei Konten aus der Zeit davor steht dort noch ein alter Wert; er wird mit dem Konto gelöscht.

Zur Anmeldung gibt es drei Wege: Google, Apple, oder E-Mail mit einem sechsstelligen Code. Bei Google und Apple erfahren wir von dort nur die E-Mail-Adresse und eine Kennung — nicht dein Adressbuch, nicht dein Profil. Umgekehrt erfährt Google beziehungsweise Apple, dass du dich bei RecTake angemeldet hast; siehe Abschnitt 4.

2.4 Die Website rectake.de

Die Website setzt keine Cookies, bindet kein Analytics ein und lädt nichts von fremden Servern nach. Deshalb gibt es auch keinen Cookie-Banner.

Beim Abruf fallen serverseitige Zugriffsprotokolle an, wie bei jedem Webserver: IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Seite, übermittelter Browsertyp. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb). Der Hoster bewahrt sie nach eigener Angabe nur so lange auf, wie es für Betrieb und Sicherheit nötig ist, und nennt dafür keine feste Frist.

Gehostet wird die Website bei Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, USA. Vercel ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; sein Verarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln ist Bestandteil der Nutzungsbedingungen. Die Seite selbst überträgt keine personenbezogenen Daten an uns — es gibt kein Formular, kein Konto und keinen Kommentar.

Domain, Namensauflösung und E-Mail liegen dagegen bei einem deutschen Anbieter, siehe Abschnitt 4.6. Wer die Adresse rectake.de aufruft, fragt zuerst dort nach, wohin sie zeigt.

2.5 Käufe und Abo

Die Abwicklung läuft über den App Store beziehungsweise Google Play. Wir erfahren von dort, ob ein Kauf gültig ist — keine Zahlungsdaten, keine Kartennummer, keine Rechnungsanschrift. Verantwortlich für die Zahlungsabwicklung sind Apple beziehungsweise Google in eigener Verantwortung; deren Datenschutzhinweise gelten dafür zusätzlich. Die Prüfung, ob ein Kauf gültig ist, übernimmt RevenueCat, siehe Abschnitt 4.5.


3. Rechtsgrundlagen

VerarbeitungRechtsgrundlage
Konto (E-Mail, Konto-ID, Abo-Status)Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
Zugriffsprotokolle Website, MissbrauchsabwehrBerechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Einträge auf dem GerätKeine Verarbeitung durch uns — die Daten erreichen uns nicht
Sprachaufnahme und WortschatzKeine Verarbeitung durch uns — sie verlassen das Gerät nicht

Diese Tabelle ist seit dem 11. September 2026 kürzer. Bis dahin standen oben zwei Zeilen, die sich auf Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützten: die Sprachaufnahme und der mit ihr übertragene Wortschatz, beides Gesundheitsdaten, beides nur mit ausdrücklicher Einwilligung. Diese Übertragung gibt es nicht mehr, und damit fehlt ihr der Gegenstand.

Uns erreicht kein Gesundheitsdatum. Was wir verarbeiten, ist ein Konto und ein Abo-Status. Das ist keine besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO.


4. An wen Daten weitergegeben werden

Wir geben keine Daten zum Zweck der Werbung, des Verkaufs oder der Profilbildung weiter — an niemanden. Die folgenden Empfänger sind Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO beziehungsweise eigenständig Verantwortliche, wo das ausdrücklich dabeisteht.

4.1 Supabase — Konto und Anmeldung

Supabase Pte. Ltd.
65 Chulia Street #38-02/03, OCBC Centre
Singapore 049513
Verarbeitungsort der Datenbank: Frankfurt am Main (eu-central-1)

Vertragspartner ist die Gesellschaft in Singapur, nicht die US-amerikanische Supabase, Inc. Diese ist ihrerseits als Unterauftragsverarbeiter für den Support eingebunden.

Was dorthin geht: E-Mail-Adresse, Konto-ID, Abo-Status. Mehr nicht.

Was dorthin geht, ohne dass wir es steuern: Der Anmeldedienst erfasst von sich aus die IP-Adresse, die Kennung deines Geräts oder Browsers und den Zeitpunkt jeder Anmeldung. Diese Protokolle liegen bei einem Unterauftragsverarbeiter (Google BigQuery); eine Zusage, dass dieser Speicher in der EU liegt, gibt es nicht.

Was nicht dorthin geht: deine Einträge, deine Sprachaufnahmen, dein Wortschatz.

Bis zum 11. September 2026 lief hier zusätzlich die Schnittstelle, die Sprachaufnahmen an den Erkennungsdienst weiterreichte (eine Edge Function, ausdrücklich auf Frankfurt am Main festgelegt). Sie ist gelöscht.

Verarbeitungsvertrag: liegt vor. Er gilt nach den Nutzungsbedingungen automatisch mit dem Vertragsschluss, ohne gesonderte Unterzeichnung (Fassung vom 1. August 2026). Die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Durchführungsbeschluss 2021/914, Modul 2) sind darin einbezogen.

4.2 Der Erkennungsdienst — es gibt keinen mehr

An dieser Stelle stand bis zum 11. September 2026 ein Auftragsverarbeiter: Scaleway SAS, Paris. Dorthin ging jede Sprachaufnahme, um zu Text zu werden. Dieser Abschnitt bleibt stehen, weil die Frage bleibt — er beantwortet sie nur anders.

Warum der Dienst weg ist. Wir hatten beim Anbieter schriftlich angefragt, ob sein Erkennungsdienst Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO tragen darf. Die Antwort war nein: Die Zertifizierung für das Hosten von Gesundheitsdaten nach französischem Recht (HDS) gilt für Server, Speicher und Netzwerk — nicht für den Erkennungsdienst. Bei einem zweiten geprüften Anbieter fiel die Antwort genauso aus.

Damit gab es zwei Wege: einen dritten Anbieter suchen, oder die Übertragung abschaffen. Wir haben die Übertragung abgeschafft. Die Erkennung leistet seit dem 11. September 2026 das Betriebssystem deines Telefons (Abschnitt 2.2).

Was das heißt: Es gibt für Sprachaufnahmen keinen Auftragsverarbeiter mehr — nicht in Frankreich, nicht anderswo. Kein Vertrag, keine Übermittlung, keine Ausnahme für Fehlerfälle, keine offene Frage nach Art. 9.

Was von damals übrig ist: nichts, das gelöscht werden müsste. Der Dienst hat Anfragen vertraglich weder gespeichert noch protokolliert noch zum Trainieren verwendet. Die einzige Ausnahme war ein technischer Fehlerfall, für den der Anbieter eine Aufbewahrung von bis zu zwei Wochen vorsah — bei einer Häufigkeit von etwa 1 von 1.000.000 Anfragen. Diese Frist ist für alle Anfragen, die es je gab, längst abgelaufen.

4.3 Google — Anmeldung per Google Sign-In

Google Ireland Limited
Gordon House, Barrow Street
Dublin 4, Irland

Nur wenn du diesen Anmeldeweg wählst. Google erfährt dabei, dass du dich bei RecTake anmeldest, und übermittelt uns eine Kennung und deine E-Mail-Adresse. Google verarbeitet die Anmeldung in eigener Verantwortung; dafür gelten Googles eigene Datenschutzhinweise.

Deine Einträge erfährt Google nicht. Sie verlassen das Gerät nicht.

4.4 Apple — Anmeldung per „Mit Apple anmelden“

Apple Distribution International Ltd.
Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill
Cork, Irland

Wie bei Google, nur wenn du diesen Weg wählst. Apple bietet dabei an, die E-Mail-Adresse zu verbergen; dann erhalten wir eine Weiterleitungsadresse statt deiner echten. Auch hier: keine Einträge.

4.5 RevenueCat — Abo-Verwaltung

RevenueCat, Inc.
1032 E Brandon Blvd #3003
Brandon, FL 33511, USA

Wenn du ein Abo abschließt, läuft die Prüfung des Kaufs über diesen Dienst. Er ist die Stelle, die App Store und Google Play gegenüber weiß, ob dein Abo gültig ist.

Was dorthin geht: deine Konto-ID aus RecTake, die Kaufbelege des Stores und technische Angaben deines Geräts, die das eingebaute Modul mitschickt.

Was nicht dorthin geht: deine Einträge, deine Sprachaufnahmen, dein Wortschatz. Und keine Zahlungsdaten — Kartennummer und Rechnungsanschrift sehen weder wir noch dieser Dienst. Die Zahlung wickeln allein Apple und Google ab.

Verarbeitungsort: Vereinigte Staaten. Das ist ein Drittland. Die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Der Verarbeitungsvertrag ist Bestandteil der Nutzungsbedingungen und muss nicht gesondert unterzeichnet werden.

Warum wir deine Konto-ID übermitteln und nicht deine E-Mail-Adresse: Der Dienst muss den Kauf einem Konto zuordnen können. Dafür genügt die Kennung. Die E-Mail-Adresse bleibt bei uns.

4.6 Serverprofis — Domain, Namensauflösung und E-Mail

Serverprofis GmbH
Otto-Lilienthal-Ring 34-36
85622 Feldkirchen
Deutschland

Hier ist die Adresse rectake.de registriert, hier werden die Namensanfragen dazu beantwortet, und hier liegt unser Postfach.

Was dorthin geht: deine E-Mails an uns — also Support-Anfragen und alles, was du nach der DSGVO verlangst, etwa Auskunft oder Löschung. Dazu die technischen Daten jeder Namensanfrage, wenn dein Gerät wissen will, wohin rectake.de zeigt.

Was nicht dorthin geht: deine Einträge, deine Sprachaufnahmen, dein Konto.

Verarbeitungsort: Deutschland. Kein Drittlandtransfer.

Deshalb steht auf der Löschseite und hier: Schreib uns keine Gesundheitsangaben per E-Mail. Wir brauchen sie nie, um ein Anliegen zu lösen, und eine E-Mail liegt nun einmal auf einem Mailserver.

4.7 Sonst niemand

Es gibt keine weiteren Empfänger. Insbesondere:

  • kein Analytics-SDK (kein Firebase Analytics, kein Amplitude, nichts Vergleichbares)
  • keine Werbe-IDs, kein Tracking, keine Weitergabe an Werbenetzwerke
  • keine Absturzberichte mit Inhalten
  • keine Weitergabe an Krankenkassen, Versicherungen, Arbeitgeber oder sonstige Dritte — unter keinen Umständen

5. Drittlandtransfer

Die Spracherkennung ist gar keine Übermittlung mehr — sie läuft auf deinem Telefon. Von der Verarbeitung, die uns erreicht, liegt die Datenbank in Frankfurt am Main.

Ein Drittlandbezug besteht trotzdem, und zwar an einer Stelle. Unser Vertragspartner für Konto und Anmeldung sitzt in Singapur, sein Support-Dienstleister in den Vereinigten Staaten. Für dieses Unternehmen gibt es keinen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Die Übermittlung stützt sich deshalb auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO, ergänzt um eine Folgenabschätzung des Anbieters. Eine Teilnahme am EU-US Data Privacy Framework besteht nicht.

Betroffen davon sind deine Kontodaten und die Anmeldeprotokolle. Nicht betroffen sind deine Einträge und deine Sprachaufnahmen — sie verlassen das Gerät überhaupt nicht. Ebenfalls nicht betroffen sind Domain, Namensauflösung und E-Mail; die liegen in Deutschland (Abschnitt 4.6).

Für die Anmeldewege über Google und Apple gelten die Angaben unter 4.3 und 4.4; beide Unternehmen handeln dabei in eigener Verantwortung.


6. Wie lange gespeichert wird

DatenDauer
Einträge auf dem GerätSo lange du willst. Sie liegen bei dir; du löschst sie in der App oder durch Deinstallieren
SprachaufnahmeGar nicht — sie erreicht uns nicht. Auf dem Telefon lebt sie nur für die Dauer der Aufnahme
Konto (E-Mail, Konto-ID, Abo)Bis du das Konto löschst (siehe Konto löschen)
Zugriffsprotokolle WebsiteBeim Hoster, ohne feste veröffentlichte Frist (Abschnitt 2.4)
Technische Protokolle (nur Zahlen, kein Inhalt)Höchstens 7 Tage

Steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten können einzelne Rechnungsdaten länger binden (§ 147 AO, § 257 HGB). Rechnungen stellen die Stores aus, nicht wir; bei uns fallen keine an.


7. Deine Rechte

Du hast nach der DSGVO folgende Rechte gegenüber uns:

  • Auskunft (Art. 15) — welche Daten wir über dich haben. Bei uns ist das eine kurze Liste, weil deine Einträge nicht dazugehören.
  • Berichtigung (Art. 16)
  • Löschung (Art. 17) — siehe Konto löschen
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20)
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21)
  • Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3) — siehe Abschnitt 8

Für all das genügt eine formlose Nachricht an support@rectake.de. Wir antworten innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO). Es entstehen dir keine Kosten.

Ein ehrlicher Hinweis zur Auskunft: Deine Einträge können wir dir nicht herausgeben, weil wir sie nicht haben. Sie liegen auf deinem Gerät. Du kannst sie dir aber jederzeit selbst als Datei exportieren (Einstellungen → Deine Daten).


8. Die Einwilligung zur Spracherkennung

Es gibt sie nicht mehr, und du musst nichts tun.

Bis zum 11. September 2026 holte die App beim ersten Aufnehmen eine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO ein: Ohne sie wurde keine Aufnahme zur Erkennung übertragen. Mit der Übertragung ist auch die Einwilligung entfallen. Der Schalter „Spracherkennung erlauben“ ist aus den Einstellungen verschwunden, weil er nichts mehr freigeben kann.

Was das für eine früher erteilte Einwilligung bedeutet: Sie ist gegenstandslos. Es gibt keine Verarbeitung mehr, die sich auf sie stützt. Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt (Art. 7 Abs. 3 Satz 2 DSGVO). Zu löschen gibt es nichts: Beim damaligen Erkennungsdienst wurde nichts gespeichert, und die einzige Ausnahme für technische Fehlerfälle ist längst abgelaufen (Abschnitt 4.2).

Ein Widerrufsrecht nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO besteht selbstverständlich für jede Einwilligung, die wir künftig einholen sollten. Zurzeit stützt sich keine Verarbeitung auf eine Einwilligung (Abschnitt 3).


9. Beschwerderecht

Du kannst dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, wenn du meinst, dass wir gegen die DSGVO verstoßen (Art. 77 DSGVO). Zuständig ist die Behörde deines Wohnorts, deines Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes.

Für uns zuständig ist:

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Gustav-Stresemann-Ring 1
65189 Wiesbaden
Deutschland

https://datenschutz.hessen.de

Zuständig ist diese Behörde, weil der Verantwortliche seinen Sitz in Wiesbaden und damit in Hessen hat.

Eine Liste aller deutschen Aufsichtsbehörden führt die Datenschutzkonferenz.


10. Sicherheit

  • Der sicherste Weg ist der, den es nicht gibt. Sprachaufnahmen, Transkripte und Wortschatz werden nirgends übertragen, also auch nirgends abgefangen, gespeichert oder protokolliert.
  • Die Verbindung zwischen App und Konto-Schnittstelle ist durchgehend TLS-verschlüsselt.
  • Deine Sitzung liegt im Schlüsselbund des Betriebssystems, nicht in einer Datei neben den Einträgen.
  • Die Kontodaten sind serverseitig zeilenweise abgeriegelt: Ein angemeldeter Nutzer kann seine eigene Zeile lesen und keine fremde, und schreiben kann er keine.

11. Keine automatisierte Entscheidung, kein Profiling

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Wir bilden keine Profile und leiten aus deinen Daten keine Bewertungen über dich ab.


12. Kinder

Die App richtet sich nicht an Kinder. Für die Nutzung musst du mindestens 16 Jahre alt sein. Diese Grenze entspricht Art. 8 DSGVO für die Einwilligung in Diensten der Informationsgesellschaft in Deutschland und den Altersfreigaben in beiden Stores.


13. Keine medizinische Anwendung

RecTake ist ein Tagebuch, kein Medizinprodukt. Es stellt keine Diagnose und gibt keine Behandlungsempfehlung. Siehe Haftungsausschluss.


13a. Warteliste auf dieser Website

Solange die App noch nicht im Store ist, kannst du auf der Startseite deine E-Mail-Adresse hinterlassen. Sie wird ausschließlich dafür verwendet, dir eine einzige Nachricht zu schicken: die, in der steht, dass es RecTake jetzt gibt. Kein Newsletter, keine Werbung, keine Weitergabe an Dritte.

Was gespeichert wird: deine Adresse, der Zeitpunkt, die Sprache der Seite und dass der Eintrag von der Website kam. Keine IP-Adresse, kein Cookie, keine Kennung. Erst wenn du auf „Auf die Liste“ tippst, verlässt etwas deinen Browser — beim bloßen Lesen der Seite wird nichts übertragen.

Wo sie liegt: in derselben Datenbank wie die Konten der App, bei Supabase in Frankfurt. Die Tabelle ist so eingerichtet, dass sie über die Website nur beschrieben und nicht gelesen werden kann.

Rechtsgrundlage: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du in dem Moment erteilst, in dem du die Adresse abschickst. Widerruf: jederzeit formlos an support@rectake.de — wir löschen den Eintrag dann. Spätestens löschen wir die ganze Liste, sobald die Start-Nachricht verschickt ist.


14. Änderungen dieser Erklärung

Wenn sich die Verarbeitung ändert — etwa weil ein neuer Dienstleister hinzukommt —, ändern wir diesen Text und passen das Datum oben an. Bei wesentlichen Änderungen, die eine Einwilligung erfordern, holen wir sie ausdrücklich ein. Die Änderung vom 11. September 2026 ging in die andere Richtung: Es fällt eine Verarbeitung weg, nicht eine hinzu.


15. Kontakt

Fragen zum Datenschutz, Auskunft, Löschung: support@rectake.de

Impressum: Impressum

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Ein Tagebuch, das zuhört. Für Supplements, Medikamente, Essen, Getränke, Koffein, Stimmung, Symptome und Notizen.

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RecTake ist ein Tagebuch, kein Medizinprodukt. Die App stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.

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